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Multichampion Michael Jung gewinnt Samstagshighlight - Helen Langehanenberg löst Finalticket für Frankfurt

27.04.2019

Im Preis der LVM Versicherung, gleichzeitig Qualifikation für die Wertungsprüfung der Bemer-Riders Tour ritt Michael Jung (Horb) allen davon. Mit seiner kleinen und sehr schnellen elfjährigen westfälischen Stute fischerChelsea sauste der Olympiasieger, Welt- und Europameister der Vielseitigkeit durch das mit 13 Paaren besetzte Stechen und verwies den Franzosen Julien Epaillard mit Quincy Lady und den jungen Lokalmatadoren Max Haunhorst (Hagen a.T.W.) mit Chaccara auf die Plätze. „Wir haben tollen Sport gesehen und ich freue mich sehr über Michal Jungs Sieg, ich bin gebürtig selbst aus dem Süden und da müssen wir ja zusammenhalten“, so Johanna Marheineke von der LVM.

Mit fischerChelsea hat Jung einen echten Lauf, siegte im Großen Preis von Dortmund und im Championat von Braunschweig. Nun auch in diesem Hauptspringen am Turniersamstag bei Horses & Dreams meets France, gleichzeitig Qualifikation für den Großen Preis der Deutschen Kreditbank AG, der die Auftakt-Wertungsprüfung für die BEMER Riders Tour ist.

„Die Stute ist unheimlich gut drauf, sehr motiviert und kernig. Es macht ihr richtig Spaß, zu springen und im Stechen ist sie unheimlich wendig und flink“, strahlte Michael Jung über seine Sportpartnerin. „Hagen ist toll, um in die grüne Saison einzusteigen, weil wir auch Nachwuchspferde hier an den Start bringen können und es macht echt Spaß, sich mit den Springreiterkollegen auszutauschen und sich auch vor dem Stechen gegenseitig zu helfen.“ Michael Jung ist ganz offensichtlich voll und ganz im Springreiterlager angekommen.

Im Almased-Dressurstadion wurden indes das erste Ticket für das Finale im Nürnberger Burg-Pokal 2019 vergeben. Hier siegte Helen Langehanenberg (Billerbeck) wie in der vorqualifizierenden Prüfung und belegte wie dort auch Platz zwei mit zwei jeweils achtjährigen Pferden, und das mit lediglich 0,025 Prozent Abstand. „Das ist so knapp, aber Vayron ist jetzt dabei, Fritz nicht“, strahlte die Weltcup-Dritte des vergangenen Finals. Vayron ist ein 1,92 Meter große Vitalis-Sohn, acht Jahre alt und noch recht unerfahren. „Er ist erst seit September bei mir und ist hier sein zweites Turnier gegangen. Er ist sehr schüchtern, aber er ist einfach ein Pferd mit allen Möglichkeiten.“ Fritz heißt eigentlich Frank Sinatra (Fidertanz-Louis le Bon) und ist von klein auf bei Langehanenberg: „Er hat mich hier wirklich überrascht. Er ist eigentlich sehr ängstlich, aber er hat sich hier toll präsentiert und auch sehr viel gelernt. Jetzt war es so knapp, ich werde sicher versuchen, ihn auf einer der anderen Stationen des Burg-Pokal noch für die Frankfurter Festhalle zu qualifizieren.“ Platz drei ging an Anabel Frenzen (Krefeld) mit Kiefferhof’s Imperius, einem neunjährigen Hengst von Imperio.

P.S.I.